Ausflugsziele

Kloster Neuzelle

Barockwunder Brandenburgs nennt man die 1268 vom meißischen Markgrafen Heinrich dem Erlauchten gegründete und später barockisierte Klosteranlage in Neuzelle. Aber ein Wunder ist das nördlichste Zeugnis süddeutschen und böhmischen Barocks in Europa nicht. Die Zugehörigkeit Neuzelles zur Niederlausitz und damit zu Böhmen und Sachsen ermöglichte im 17. und 18. Jahrhundert die barocke Überarbeitung der Anlage.

Heute präsentiert sich die Klosteranlage nach umfangreichen Baumaßnahmen in neuem, alten Glanz. Sie gilt heute als eine der wenigen vollständig erhaltenen Klosteranlagen Deutschlands und Europas. 

In den Sommermonaten bietet die Stiftung Stift Neuzelle ein vielfältiges Kulturprogramm mit Konzerten und Ausstellungen an. Das Musiktheaterfestival Oper Oder-Spree zählt zu den Höhepunkten im Brandenburger Kultursommer.

Kontakt

Stiftung Stift Neuzelle

Stiftsplatz 7

15898 Neuzelle 

Telefon (033652) 81 40 

Telefax (033652) 81 41 9 

E-Mail  info@stift-neuzelle.de

Weinscheune Grano

Der Gubener Weinbau e.V. wurde im Dezember 2003 gegründet

Ende April 2004 wurde die erste Rebe auf dem Weinberg gepflanzt.

Unser Weinberg liegt im Süd-Osten Brandenburgs in Grano, nahe Guben.

Die Betriebsfläche ist 1,63 ha und die Rebfläche 1,0 ha groß. Sie ist mit ca. 4500 Weinreben bestockt.

Wir kultivieren sieben Sorten Weißwein:

Grauburgunder, Weißburgunder, Riesling, Phoenix, Johanniter, Goldriesling und Gewürztraminer

sowie vier Sorten Rotwein:

Spätburgunder, Regent, Acolon und Dornfelder

Die Trauben werden in der eigenen Schaukellerei sortenrein gekeltert, der Wein ausgebaut, in Flaschen abgefüllt und diese etikettiert und gekapselt.

Am Südende des Weinbergs haben wir einen >>Versuchsgarten<< mit 30 verschiedenen Sorten angelegt.

Seit 2008 darf unser Wein nach dem deutschen Weingesetz die Bezeichnung >>Brandenburger Landwein<< tragen.

Kontakt

Gubener Weinbau e.V.

Schulweg 5

03172 Schenkendöbern

OT Grano

Vereinsvorsitzender:

Dietmar Heinze

Tel.: 035691 46104

Mühlenstein Grabko

Im Jahr 1456 wird das kleine Dorf Grabko das erste Mal erwähnt. Doch die siedlungskundlichen Analysen der Dorflage lassen darauf schließen, daß sich die Dorfgründung schon im hochmittelalterlichen Landbau vollzog. Ursprünglich war Grabko als einreihiges Zeilendorf am untersten Niederungsrand gebaut worden. Doch die zu große Nässe und das Auftreten von Quellen, veranlaßte eine Umsiedlung mehrerer Gehöfte auf die gegenüberliegende höhere Seite, die Ausleger der Eichberge. Wer nach Grabko aus Richtung Kerkwitz/Atterwasch kommt, der erlebt einen herrlichen Blick über die Wiesen. Diese werden derzeit von einem, in der Umgebung ansässigen Betrieb, landwirtschaftlich genutzt. Auf dem ca. 80 m hohen Mühlberg wurde 1756 die Grabkoer Windmühle gebaut. Sie steht heute nicht mehr. Aber der alte Mühlenstein ist heute noch erhalten. Der im Westen der Gemarkung gelegene Pastlingsee, gehört zu den schönsten Flecken der Gemeinde Grabko. Nach der Wander- oder Fahrradtour kehrt der gern gesehene Gast in der Gaststätte "Zum Apfelbaum", bei Thomas Richter, ein.

Kontakt

Gaststätte "Zum Apfelbaum" 

Grabko Nr. 6 

03172 Schenkendöbern, OT Grabko 

Telefon: (03 56 91) 60 99 24 

Funk: 0171 / 9744572 

Apfelbaum-Grabko@t-online.de

Kirche Kerkwitz

Nach vielen vergeblichen Versuchen zum Bau einer Kirche bzw. Kauf von Baracken oder Übernahme von Gebäuden fand man im April 1951 durch Landtausch in Mitten des Dorfes einen günstigen Bauplatz. Schon kurz nach der Grundsteinlegung, dem 08.07.1951, gab es die erste große Schwierigkeit zu überwinden. Weil Bauholz dringend zur Vorbereitung der Weltfestspiele benötigt wurde, entzog die Landesregierung die Lizenz für den Bezug von des Bauholzes. In allen Orten der Kirchengemeinde setzte eine große Einsatz- und Spendenbereitschaft für den Fortgang des Kirchenbaues ein. Trotz Erntezeit fällten die Gemeindemitglieder die erforderlichen Bäume in den eigenen Wäldern und brachten sie zum Sägewerk Neumann/Fischer zum Bearbeiten. Wer die Kirche kennt, kann sich vorstellen, dass auf Grund der Architektur der Kirche ohne die schnelle Bereitstellung des Bauholzes ein zügiger Baufortgang nicht möglich gewesen wäre. Vieles gäbe es noch vom und über den Kirchbau zu berichten. Nicht ganz ein Jahr waren seit der Grundsteinlegung vergangen, da feierte die Gemeinde zusammen mit etwa 4.000 Menschen am 02.06.1952 die Einweihung dieses architektonisch schönen und künstlerisch ausgewogenen Gotteshauses. Besuchen Sie diese offene Kirche. 

 

Kontakt:

Roswitha Koch

Telefon: (035692) 423